11.10.18

Besoldungstabellen

Niedersachsen

Für die Richter und Staatsanwälte des Bundeslandes Niedersachsen gelten folgende Einzelheiten:

Stand 01.02.2025 (Monatsbeträge in Euro)       
             
BesGr. S t u f e
123456789101112
R 1 5.122,445.234,515.523,635.812,736.101,896.390,996.680,146.969,227.258,397.547,487.836,60
R 2  5.926,636.215,736.504,876.793,967.083,117.372,197.661,357.950,428.239,578.528,64
R 39.359,01           
R 49.893,51           
R 510.506,66           
R 611.085,67           
R 711.648,93           
R 812.235,97           

  

  Stufe 1 (§ 40 Abs. 1 BBesG)Stufe 2 (§ 40 Abs. 2 BBesG)
Besoldungsgruppen A 5 bis A 8 157,84299,48
übrige Besoldungsgruppen 165,72307,36
Bei mehr als einem Kind erhöht sich der Familienzuschlag  
für das zweite zu berücksichtigende Kind um  141,64
für das dritte und jedes weitere zu berücksichtigende Kind um 498,41

  

Amtszulagen, Stand 01.02.2025 (Monatsbeträge in Euro)
   
BesGr. FußnoteBetrag
R 11 bis 5276,01
R 21 bis 5, 7276,01
R 31, 2276,01

  

Bemessungssätze

Beihilfe

Beihilfeberechtigter

50%

Beihilfeberechtigter mit 2 Kindern
Haben beide einen Anspruch, bekommt derjenige den erhöhten Satz, der den Familienzuschlag erhält. Abweichende Vereinbarungen sind zulässig.

70%

Beihilfeberechtigter Versorgungsempfänger

70%

Berücksichtigungsfähiger Ehegatte, soweit dessen Gesamtbetrag der Einkünfte im vorletzten Kalenderjahr nicht den Betrag von
18.000 € überstieg

70%

Berücksichtigungsfähiges Kind

80%

Wird zu den Beiträgen für eine private Krankenversicherung aufgrund von Rechtsvorschriften oder arbeitsvertraglichen Vereinbarungen ein monatlicher Zuschuss in Höhe von mindestens 41 € gewährt, so verringert sich der jeweilige Bemessungssatz um 20 % (z. B. von 70 % auf 50 %). Es besteht die Möglichkeit, gegenüber dem Leistungserbringer auf den Beitragszuschuss ganz oder teilweise zu verzichten.

 

 

Pauschale

Kostendämpfung

Keine


 

Versorgungs- und Altersgrenzenregelungen

Versorgungshöchstsatz: 71,75 %

Witwen/Witwergeld: 55 % des Ruhegehalts, das der Verstorbene erhalten hat oder hätte erhalten könne, wenn er am Todestag in den Ruhestand getreten wäre
Ausnahme: Ehe vor dem 1.1.2002 geschlossen und mindestens 1 Ehepartner ist vor dem 2.1.1962 geboren – dann weiterhin 60 %

Versorgungsrücklage: kein Abzug von 0,2 PP.

Versorgungsabschlag: 0,3 % pro Monat des vorzeitigen Ruhestandseintritts – Begrenzung bei Dienstunfähigkeit auf 10,8 %

Altersgrenze: Anhebung der allgemeinen Altersgrenze entsprechend dem Rentenrecht zwischen 2012 und 2029 auf das 67. Lebensjahr

Allgemeine Antragsaltersgrenze: 60. Lebensjahr mit Versorgungsabschlag
Ausnahme bei langer Dienstzeit von 45 Jahre: 65. Lebensjahr ohne Versorgungsabschlag