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17.10.2017

Strukturelle Veränderungen

Durch das Gesetz zur Neuregelung des Besoldungs- und Beamtenversorgungsrechts vom 26. Januar 2012 (GVOBl 2012, 153) wurde die R-Besoldung mit Wirkung zum 1. März 2012 von Alters- auf Erfahrungsstufen umgestellt. Die Umstellung erfolgt strukturgleich und besitzstandswahrend, d.h. der Aufstieg erfolgt weiterhin im 2-Jahres-Rhythmus. Bestandsrichterinnen und Richter werden in die ihrer aktuellen Lebensaltersbesoldung entsprechende Erfahrungsstufe übergeleitet. Die erste Besoldungsstufe (bisher: Lebensalter 27 Jahre) ist ersatzlos gestrichen worden. Neu eingestellte Kolleginnen und Kollegen werden unabhängig von ihrem Lebensalter grundsätzlich nach Erfahrungsstufe 1 besoldet. Es gelten jedoch gemäß den §§ 28, 41 Besoldungsgesetz SH eine Reihe von Anrechnungstatbeständen, welche im Einzelfall eine höhere Ersteinstufung ermöglichen.