Sie sind hier: Besoldung / Versorgung > Bund > Strukturelle Veränderungen
18.10.2017

Strukturelle Veränderungen Besoldungsrecht

Das durch das Dienstrechtsneuordnungsgesetz geänderte Besoldungsrecht sieht auch für Richter und Staatsanwälte sog. "Erfahrungsstufen" vor. Der Aufstieg in den Stufen des Grundgehaltes erfolgt nach Erfahrungszeiten im Zwei-, Drei- und Vierjahresrhythmus.
Einstieg ist die Stufe 1. Sind einschlägige und über die Laufbahnvoraussetzungen hinausgehende Vortätigkeit nachgewiesen worden, kann eine Einstufung auf einer höheren Stufe erfolgen.
Die Stufe 2 wird nach 2 Jahren Erfahrungszeit erreicht, Stufe 3 nach weiteren 3 Jahren. Die Stufe 4 und 5 werden jeweils ebenfalls nach 3 weiteren Jahren erreicht. Für den Aufstieg in die Stufen 6, 7 und 8 werden jeweils 4 Jahre benötigt.
Für R3 bis R10 gibt es keine Stufeneinteilung.

Dokumente


Gesetz zur Neuordnung und Modernisierung des Bundesdienstrechts (Dienstrechtsneuordnungsgesetz - DNeuG)




Links


Das Dienstrechtsneuordnungsgesetz im Überblick

Neues Besoldungsrecht - Die Änderungen zum 1. Juli 2009